Reicht mein Unternehmenswert für die Rente?
Die meisten Inhaber kennen den Wert ihres Betriebs — aber nicht die Zahl, auf die es ankommt: wie viel der Verkauf bringen muss, damit es für die Zeit danach reicht. Diese Rechnung dauert zwei Minuten und verändert oft die Reihenfolge der nächsten Jahre.
Was Sie tatsächlich ausgeben, also die Summe, die auf dem Konto ankommt. Rechnen Sie in heutigem Geld — die Geldentwertung ist unten eingerechnet.
Gesetzliche und private Rente, Mieteinnahmen — alles, was auch ohne das Unternehmen weiterläuft. Tragen Sie die Bruttobeträge ein, so wie sie im Rentenbescheid und im Mietvertrag stehen; die Steuer darauf zieht der Rechner unten ab. Zinsen und Dividenden aus Ihrem Ersparten gehören nicht hierher — die stecken bereits in der Verzinsung.
Bis zum Verkauf lebt Ihr Haushalt vom Unternehmen. Erst danach muss das Kapital tragen — deshalb zählt für die Rechnung der Zeitraum ab dem Verkauf.
Erspartes, Depot, abbezahlte Immobilien — nur, was Sie tatsächlich für den Lebensunterhalt einsetzen würden. Was hier steht, wird aufgebraucht, und seine Erträge sind über die Verzinsung schon eingerechnet. Eine vermietete Immobilie gehört deshalb entweder hierher oder mit ihrer Miete eine Zeile weiter oben, nicht in beides.
Wenn Sie die Zahl nicht kennen: zuerst den Unternehmenswertrechner — er öffnet sich in einem neuen Tab, das Ergebnis steht danach hier von selbst.
Sobald Monatsbedarf und die drei Altersangaben stehen, rechnet die Seite mit.
Und wenn die Lücke bleibt?
Dann ist die Frage nicht, ob Sie verkaufen, sondern was bis dahin passiert. Über den Ertrag und über die Verkaufsfähigkeit lässt sich der Wert in den Jahren vor der Übergabe bewegen — genau darum geht es in einem Standortgespräch.