Kanzleiwert berechnen
Mit dem kostenlosen Kanzleiwertrechner erhalten Sie in 2 Schritten eine professionelle Einschätzung des Werts Ihrer Steuerkanzlei – basierend auf bewährten M&A-Methoden und aktuellen Marktmultiplikatoren.
Finanzielle Angaben
Geben Sie uns einen Überblick über Ihre finanziellen Kennzahlen.
Bereinigt um Sondereffekte, nur übertragbare Mandate
Durchschnitt der letzten Jahre, vor Ihrem Gehalt, vor Steuern, in % vom Umsatz
Durchschnittliche jährliche Veränderung
Wie wird der Wert einer Steuerkanzlei berechnet?
Steuerkanzleien werden traditionell über ein Umsatzmultiple bewertet — einen Faktor auf den nachhaltigen Jahresumsatz. Lange galt grob „ein Jahresumsatz", doch der Markt differenziert heute stärker: Entscheidend ist, wie profitabel, übertragbar und zukunftsfähig der Umsatz ist. Immer mehr Käufer schauen deshalb genau auf die Gewinnmarge und die Qualität des Mandantenstamms.
Unser Rechner bildet genau das ab: Jahresumsatz und bereinigte Gewinnmarge kombiniert mit qualitativen Faktoren wie Mandantenstruktur, Inhaberabhängigkeit und Digitalisierung. Das Ergebnis ist eine fundierte erste Orientierung — keine vollwertige Bewertung, aber ein belastbarer Ausgangspunkt.
Welche Faktoren beeinflussen den Kanzleiwert?
- Gewinnmarge & Umsatzentwicklung — profitables, wachsendes Geschäft hebt den Faktor.
- Mandantenstruktur — wiederkehrende Honorare und wenig Klumpenrisiko senken das Risiko.
- Inhaberabhängigkeit — je weniger Mandanten an Ihnen persönlich hängen, desto wertvoller.
- Digitalisierung — moderne, automatisierte Prozesse machen die Kanzlei attraktiver.
Umsatz- oder Gewinnmultiple — was zählt heute?
Klassisch wurde der Kanzleiwert über den Umsatz bestimmt. Inzwischen verschiebt sich der Markt: Viele Käufer rechnen zunehmend über den Gewinn oder achten genau darauf, was nach Kosten übrig bleibt. Eine Kanzlei mit gleichem Umsatz, aber besserer Marge ist deutlich mehr wert.
Welche Multiplikatoren sind aktuell üblich?
Beim klassischen Umsatzmultiple galt früher oft das 1,0- bis 1,3-Fache des Jahresumsatzes — heute liegen viele Transaktionen eher beim 0,5- bis 0,8-Fachen, bei wirklich gut aufgestellten Kanzleien auch darüber. Auf Gewinnbasis bewegen sich kleinere Kanzleien laut DUB KMU-Multiples (Kategorie unternehmensnahe Dienstleistungen) grob im Bereich von 3,5- bis 5,5-mal EBITDA. Daneben ist das modifizierte Ertragswertverfahren verbreitet, das den kalkulatorischen Unternehmerlohn berücksichtigt — gerade bei inhabergeprägten Kanzleien. Wo Ihre Kanzlei in diesen Spannen landet, entscheiden Profitabilität, Mandantenstruktur und Digitalisierung.
Was ist der Unterschied zwischen Kanzleiwert und Verkaufspreis?
Der berechnete Wert ist eine begründete Orientierungsgröße. Der tatsächliche Preis entsteht in der Verhandlung — und hängt stark davon ab, wer kauft: Ein Berufsträger aus der Region, eine wachsende Kanzleigruppe oder ein strategischer Käufer bewerten dieselbe Kanzlei unterschiedlich. Mit mehreren qualifizierten Interessenten liegt der Preis regelmäßig über der ersten Indikation, mit nur einem meist darunter. Auch die Übergabephase zählt: Wer bereit ist, Mandanten über einige Monate persönlich zu überführen, erzielt bessere Konditionen — denn sie sichert dem Käufer genau das, wofür er zahlt: den Fortbestand der Mandate.
Ersetzt der Rechner eine professionelle Bewertung?
Nein. Er liefert eine schnelle, datenbasierte Indikation. Für eine belastbare Bewertung sind eine genaue Analyse Ihrer Zahlen und Ihres Mandantenstamms nötig — bereinigte Ergebnisse, Altersstruktur der Mandate, Personalsituation und die Frage, wie viel Umsatz an Ihrer Person hängt. Die Indikation ist der erste Schritt, nicht der letzte. Was die Bewertung von Steuerkanzleien im Detail bestimmt — vom Wandel des Umsatzmultiples bis zur Rolle der Digitalisierung — lesen Sie im Ratgeber Steuerkanzlei verkaufen: Was ist Ihre Kanzlei wert?
Sie möchten den Wert Ihrer Kanzlei nicht nur kennen, sondern den Verkauf strategisch angehen? So begleiten wir Steuerberater.
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