- Zu spät mit der Planung beginnen
„Ich verkaufe in fünf Jahren" und dann passiert nichts – bis die fünf Jahre um sind. Ein erfolgreicher Verkauf braucht Vorlauf. Optimale Vorbereitung bedeutet: 2 bis 3 Jahre vor dem geplanten Verkauf mit strukturierten Maßnahmen zur Wertsteigerung beginnen. Wie Sie den richtigen Zeitpunkt erkennen, erfahren Sie in unserem Artikel.
- Das Tagesgeschäft vernachlässigen
Der Verkaufsprozess bindet enorme Ressourcen. Manche Unternehmer sind so sehr mit dem Verkauf beschäftigt, dass das operative Geschäft leidet. Sinkende Zahlen während des Verkaufsprozesses sind Gift für Verhandlungen. Professionelle Begleitung entlastet Sie hier erheblich.
- Keine Vertraulichkeit wahren
Wenn Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten von Verkaufsplänen erfahren, kann das Unruhe auslösen. Kunden wandern ab, Mitarbeiter kündigen, Lieferanten werden nervös. Strenge Vertraulichkeit ist essentiell – auch gegenüber Familie und Freunden.
- Sich auf einen einzigen Käufer fixieren
Wer nur mit einem Interessenten verhandelt, verschenkt Potenzial. Ein kompetitiver Prozess mit mehreren qualifizierten Käufern treibt den Preis und verbessert die Konditionen. Die Kunst liegt darin, mehrere Optionen parallel zu entwickeln.
- Emotional statt strategisch verhandeln
Ihr Unternehmen ist Ihr Lebenswerk – das macht Verhandlungen emotional. Doch Käufer nutzen diese emotionale Bindung aus. Sachlichkeit und professionelle Distanz sind entscheidend. Ein erfahrener Berater führt die Verhandlungen für Sie.
- Unterlagen nicht vorbereiten
Fehlende oder chaotische Unterlagen erwecken den Eindruck mangelnder Professionalität und nähren Zweifel. Käufer werden misstrauisch und rechnen Risiken ein – was den Preis drückt. Saubere, strukturierte Unterlagen sind ein Muss.
- Schwachstellen ignorieren
„Das wird der Käufer schon nicht merken" – falsch gedacht. In der Due Diligence wird jede Schwachstelle aufgedeckt. Besser: Schwachstellen vorab identifizieren und entweder beheben oder transparent kommunizieren.
- Steuerliche Aspekte unterschätzen
Der Verkaufserlös kann erheblich besteuert werden. Ohne steuerliche Optimierung zahlen Sie möglicherweise Hunderttausende Euro zu viel. Frühzeitige Steuerplanung – etwa durch Rechtsformwechsel – kann sich lohnen.
- Zu hohe oder zu niedrige Preisvorstellungen
Überzogene Preisforderungen schrecken seriöse Käufer ab und verschwenden Zeit. Zu niedrige Preise verschenken Potenzial. Eine realistische, aber ambitionierte Preispositionierung basierend auf professioneller Bewertung ist der richtige Weg.
- Den falschen Berater wählen
Nicht jeder, der sich M&A-Berater nennt, hat die nötige Erfahrung. Fragen Sie nach konkreten Referenzen in Ihrer Branche und Größenklasse. Ein spezialisierter Berater mit nachgewiesener Erfolgsbilanz ist sein Honorar wert. Worauf Sie bei der Auswahl eines M&A-Beraters achten sollten, haben wir in 8 Kriterien zusammengefasst.
Erfolg durch professionelle Begleitung
All diese Fehler haben eines gemeinsam: Sie lassen sich durch professionelle Begleitung vermeiden. Ein erfahrener M&A-Berater kennt die Fallstricke und führt Sie sicher durch den Prozess. Die Investition in Beratung zahlt sich fast immer mehrfach aus – durch höhere Preise, bessere Konditionen und Zeit- sowie Nervenersparnis.




